22.01.2017

Wir wollen eine Zukunft auf dem Land!

JungbäuerInnenblock auf der "Wir haben Agrarindustrie satt!"- Demonstration in Berlin am 21. Januar 2017. Junge Bauern und Bäuerinnen und die, die es gerne werden möchten, führten zusammen mit 130 vorausfahrenden Treckern die Demo an.

 

 

Bilder vom JungbäuerInnenblock

Frontbanner, Bild: jAbL JungbäuerInnenblock, Bild: jAbL Thementrecker des JungbäuerInnenblocks, Bild: jAbL Junge Ideen fuer eine lebendige Landwirtschaft, Bild: Berit Thomsen Voller Energie - JungbaeuerInnenblock 2017, Bild: Berit Thomsen Junge Bäuerinnen und Bauern und die es gerne werden wollen, Bild: jAbL Für eine Zukunft auf dem Land, Bild: Berit Thomsen Konvi, öko - ganz egal, Wachstumszwang ist unsere Qual, Bild: jAbL Junge Bauern und Bäuerinnen demonstrieren für ein Zukunft auf dem Land, Bild: jAbL Wir fordern Zugang zu Land für junge Bäuerinnen und Bauern, Bild: jAbL Wir haben Agrarindustrie satt, Bild: jAbL Für eine Zukunft auf dem Land, Bild: jAbL Treckerkonvoi, Bild: Berit Thomsen Antifaschistische Landjugend, Bild: Berit Thomsen

Hintergründe

Immer mehr Höfe müssen aufgegeben werden. Dabei ist dieses Wachsen oder Weichen politisch gewollt. Dadurch gehen Arbeitsplätze verloren und das soziale Leben in den Dörfern wird immer weniger - die Dörfer sterben aus.

Gleichzeitig gibt es uns Jungbäuerinnen und Jungbauern und die, die es gerne werden möchten. Allerdings stehen wir vor teilweise überwindbaren Hürden. Deshalb brauchen wir eine Existenzförderung.

Und selbstverständlich brauchen wir Zugang zu Land zu angemessenen Preisen. Nicht zu Preisen die nur reiche Investoren bezahlen können. Deshalb muss die Landvergabe unter sozialen und ökologischen Kriterien stattfinden.

Zudem muss die Agrarpolitik so gestaltet werden, dass nicht nur die Betriebe mit viel Fläche viel Geld bekommen, sondern auch die kleinen Höfe. Insbesondere die Arbeit mit hoher gesellschaftlicher Leistung (z.B. hoher Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz) muss honoriert werden.

Wir jungen Bäuerinnen und Bauern brauchen faire Preise für unsere verantwotungsvollen Wirtschaftsweisen. Der Druck immer mehr produzieren zu müssen, um überhaupt existieren zu können, muss aufhören!