• JAbL - junge Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Mitmachen

Büro Witzenhausen

Hier treffen wir uns jeden Donnerstag um 20 Uhr und arbeiten gemeinsam an agrarpolitischen Themen. Die jAbL ist aber nicht nur hier, sondern bundesweit aktiv. Das Büro in Witzenhausen ist jedoch häufig der Ort, an dem die Fäden zusammenlaufen: Von hier aus halten wir Kontakt zu allen jAblern, die in ganz Deutschland verstreut sind.

Außerdem erarbeiten wir gemeinsam Positionspapiere oder laden Referenten zu politisch brisanten Fragen ein. Nehmen wir an Demos teil, treffen wir uns vorher im Büro und planen Aktionen, denken über kreative Sprüche nach und bemalen Banner. Durch Telefonkonferenzen, über E-Mail Verteiler und unsere Website können alle Mitglieder an diesen Prozessen teilhaben.

Tagungen

Im Frühjahr und Herbst veranstalten wir Tagungen, bei denen wir Aktionsideen entwickeln, uns zu neuen Themen informieren und auch den Spaß nicht zu kurz kommen lassen.

Die jährliche Frühjahrs- bzw. Sommertagung findet an wechselnden Orten in Deutschland statt. Die jährliche Herbsttagung findet direkt vor der AbL-Tagung und anschließender Mitgliederversammlung statt. Unsere Tagungen bieten eine wichtige Möglichkeit für alle jAbL-Mitglieder zusammen zu kommen.

Diskussionsveranstaltungen

Welche Bedingungen brauchen JunglandwirtInnen für eine Hofgründung? Wie sehen wir eine zukunftsfähige Landwirtschaft? Das sind aktuelle politische Fragen, zu denen wir Positionspapiere verfasst haben und die wir mit politischen Vertretern in Deutschland und Brüssel diskutieren.

Auf regionalen agrarpolitischen Podiumsdiskussionen vertreten wir außerdem die bäuerliche Landwirtschaft und vernetzten uns mit anderen Verbänden und Aktionsgruppen.

Aktionen

Die durch die gemeinsame europäische Agrarpolitik (GAP) geförderte, weltmarktorientierte Art der Landwirtschaft verursacht zahlreiche Umweltschäden, treibt den Klimawandel weiter voran und beschleunigt den Verlust der Biodiversität. Die politischen Rahmenbedingungen führen zu sozialer Ungerechtigkeit, z.B. im Bereich der Einkommens- und Landverteilung. Wir sind daher der Meinung, dass sich die GAP von dem Dogma der Produktivitätssteigerung verabschieden und sich stattdessen an dem Konzept der Ernährungssouveränität neu ausrichten muss. Sie muss den natürlichen Prozessen und realistischen Grenzen des Wachstums gerecht werden, um es zukünftigen Generationen zu erlauben, sich eine landwirtschaftliche Existenz aufzubauen.

Deshalb initiieren wir öffentliche Aktionen, z.B. gegen Gentechnik in der Landwirtschaft oder gegen Exportdumping und für faire Preise von landwirtschaftlichen Produkten. Außerdem beteiligen wir uns kreativ an Demonstrationen und Kampagnen.